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Mietvertrag Wohnen auf Zeit - Infos hier | City-Wohnen

Sichere Mietverträge für möblierte Wohnungen

Mietvertrag für Wohnen auf Zeit

Die Wohnung gefällt und alle sind sich einig? Dann kann der Mietvertrag für Wohnen auf Zeit erstellt werden. Darum kümmern wir uns. Sie brauchen nur noch zu unterschreiben.

 

Unsere Mietverträge sind rechtssicher und zweisprachig (Deutsch und Englisch). Zusammen mit dem Mietvertrag erhalten Sie eine Internetvereinbarung, eine vorausgefüllte Wohnungsgeberbestätigung, eine Vereinbarung bzgl. Schimmel- und Geruchsvermeidung in der Wohnung und die Konditionen der kostenlosen Haftpflichtversicherung (bis zu einem Jahr).

Was ist der Unterschied zwischen den verschiedenen Mietvertragsformen?

Was viele nicht wissen ist, dass beim Wohnen auf Zeit das normale Mietrecht gilt (BGB). Es gibt drei Mietvertragsarten, die jeweils auf eine bestimmte Situation zugeschnitten sind. Anders als bei Ferienwohnungen, wo oft nur eine Art Buchungsbestätigung vorhanden ist, ist bei einer Vermietung über einen längeren Zeitraum ein rechtssicherer Mietvertrag notwendig. Damit sind beide Mietparteien geschützt. Wir klären die letzten Details mit Ihnen, zum Beispiel, ob es eine Kündigungsmöglichkeit oder eine Verlängerungsoption geben soll. Wir erstellen dann den passgenauen, rechtssicheren Mietvertrag, der nur noch unterschrieben werden muss.

Die Merkmale der unterschiedlichen Mietverträge in Kürze:

Zeitmietvertrag

  • Mietbeginn und Mietende sind festgelegt.
  • Der Befristungsgrund (warum befristet vermietet wird) liegt bei der Vermieterin bzw. beim Vermieter.
  • Eine Verlängerungsoption ist in diesem Mietvertrag nicht möglich.
  • Verlängert sich der Befristungsgrund der Vermieterin bzw. des Vermieters, kann der Vertrag entsprechend verlängert werden. MieterInnen haben Anspruch auf eine rechtzeitige Auskunft diesbezüglich und können ggf. auf eine Mietvertragsverlängerung bestehen.
  • Für MieterInnen kann eine Kündigungsfrist zur vorzeitigen Beendigung des Mietvertrags vereinbart werden, für VermieterInnen ist dies nicht erlaubt.
  • Eine Kündigungssperre (unkündbarer Zeitraum) kann vereinbart werden.

Mietvertrag für den vorübergehenden Gebrauch

  • Mietbeginn und Mietende sind festgelegt.
  • Für kürzere Zeiträume bis zu ca. einem Jahr geeignet.
  • Der Befristungsgrund (warum befristet gemietet wird) liegt bei der MieterIn bzw. beim Mieter.
  • Der Lebensmittelpunkt liegt nur vorübergehend in der gemieteten Wohnung.
  • Für MieterInnen kann eine Kündigungsfrist zur vorzeitigen Beendigung des Mietvertrags vereinbart werden, für VermieterInnen ist dies nicht erlaubt.
  • Eine Kündigungssperre (unkündbarer Zeitraum) kann vereinbart werden.

Unbefristeter Mietvertrag

  • Dieser Mietvertrag hat keine zeitliche Befristung.
  • Um den Vertrag zu beenden, muss gekündigt werden.
  • Für MieterInnen kann eine kürzere Kündigungsfrist als drei Monaten vereinbart werden.
  • VermieterInnen sind an die gesetzlichen Kündigungsmöglichkeiten gebunden.
  • Eine Kündigungssperre (unkündbarer Zeitraum) kann vereinbart werden.

Transparenz bei der Miete

Damit die Mietpreise und das Preis-Leistungsverhältnis der möblierten Wohnungen gut vergleichbar sind, werden die Wohnungsmieten im Exposee als Warmmiete aufgeführt, also inklusive aller Nebenkosten.

Im Exposee und im Mietvertrag wird festgehalten, ob es sich um Pauschalen oder um Vorauszahlungen handelt. Der große Unterschied zwischen einer Pauschale und eine Vorauszahlung liegt in der späteren Abrechnung der tatsächlichen Verbrauchskosten.

Was ist eine Pauschalmiete?

Beim Wohnen auf Zeit werden Verbrauchskosten, zum Beispiel für den Strom- und Wasserverbrauch, üblicherweise als Pauschale angegeben. Das heißt, dass es keine gesonderte Abrechnung nach dem tatsächlichen Verbrauch gibt, was bei kurzfristigen Vermietungen für ein paar Monate auch Sinn macht, damit man nicht auf die jährlichen Abrechnungen warten muss. Alle Kosten sind durch die Miete bereits abgedeckt, es wird weder etwas nach- noch zurückgezahlt.

Was bedeutet eine Nebenkostenvorauszahlung?

Bei längeren Mietzeiträumen beinhaltet die Miete manchmal monatliche Vorauszahlungen für Nebenkosten, da der Verbrauch nicht mehr so gut eingeschätzt werden kann. Verbrauchsabhängige Nebenkosten, wie zum Beispiel für Strom, Wasser und Gas werden bei Vorauszahlungen nach Verbrauch abgerechnet. Die Beträge für die Vorauszahlungen müssen im Mietvertrag aufgeführt werden. Bei der Abrechnung wird dann die Differenz zwischen der Vorauszahlung und den Verbrauchskosten abgerechnet. Was zu viel gezahlt wurde, muss zurückgezahlt werden. War die Vorauszahlung zu niedrig, muss nachgezahlt werden. Hier sollten die Beträge für die Vorauszahlung so realistisch wie möglich eingeschätzt werden.

Nebenkosten selbst abrechnen?

Es kommt vor, jedoch eher selten, dass MieterInnen sich selbst um die Anmeldung von Strom und Wasser und damit um die Abrechnung der Verbrauchskosten kümmern müssen. Das kommt zum Beispiel gelegentlich vor, wenn ein ablesbarer Stromzähler vorhanden ist. Diese Kosten kommen zur Miete hinzu.

Wie viel kostet die Endreinigung?

Meistens wird im Mietvertrag eine Endreinigung vereinbart, die mit der Kaution verrechnet werden kann. Meistens wird eine Endreinigung nach Aufwand festgelegt. Dann kommt es darauf an, wie gut Sie mit der Wohnung umgegangen sind. Wird ein fester Betrag vereinbart, dann gilt dieser Betrag immer für eine normale Verschmutzung. Ein Mehraufwand kann in Rechnung gestellt werden, zum Beispiel, wenn es starke Kalkablagerungen im Bad gibt. Hier finden Sie Informationen zum Thema Reinigung.

Kaution

Je nach Mietdauer wird für möblierte Wohnungen eine Kaution von ein bis zwei Pauschalmieten angesetzt. Diese Kaution darf generell nicht mehr als drei Kaltmieten betragen (§ 551 Abs.1 BGB). Sie wird in voller Höhe zurückerstattet, wenn bei der Wohnungsabnahme alles in Ordnung war und alle offenstehenden Rechnungen beglichen wurden. Die Kaution darf nicht "abgewohnt" werden. Das heißt, dass sie nicht mit den letzten Monatsmieten verrechnet werden kann.

Für Wohnungen im KOMFORT-Servicepaket kann die Kaution auf das Treuhandkonto von City-Wohnen hinterlegt werden. Alternativ akzeptieren viele VermieterInnen auch Bank- oder Firmenbürgschaften.

Wer bekommt Miete und Kaution?

Im Mietvertrag finden Sie die Details und Bankverbindungen. Es kann vorkommen, dass die Miete an City-Wohnen überwiesen werden soll und die Kaution auf das Konto der VermieterInnen eingezahlt werden muss. Oder auch andersrum. Wichtig ist, dass die erste Monatsmiete und die Kaution vor Einzug und Schlüsselübergabe gezahlt werden.

Die erste Miete und die Kaution können – nach Vereinbarung - auch direkt bei uns in Büro mit Kreditkarte oder apple pay bezahlt werden. Die Bearbeitungspauschale der Kreditgesellschaft kommt für diesen Service hinzu, damit wir die volle Summe an die Vermieterin oder den Vermieter überweisen können.

Für die Rückzahlung der Kaution gelten die gesetzlichen Regelungen aus dem BGB.

Mietvertrag verlängern

In vielen Fällen kann der Mietvertrag verlängert werden. Beinhaltet der Mietvertrag eine Verlängerungsoption, kann eine Mieterin bzw. ein Mieter den Mietvertrag auf Wunsch verlängern. Aber auch ohne Verlängerungsoption, kommt es gelegentlich vor, dass verlängert werden kann, zum Beispiel wenn VermieterInnen die Wohnung länger nicht brauchen als geplant.

Mietvertrag vorzeitig beenden

Ein abgeschlossener Mietvertrag ist verbindlich für beide Mietparteien. Im Vertrag ist die Laufzeit festgelegt und meistens auch die Kündigungsfrist, die beim Wohnen auf Zeit oft kürzer ist, als bei unbefristeten Verträgen. Alle Verpflichtungen aus dem Mietvertrag sind zu erfüllen. Eine Ausnahme kann vorliegen, wenn MieterInnen ein berechtigtes Interesse für den vorzeitigen Auszug vorweisen können.

Möchten MieterInnen vorzeitig aus einer möblierten Wohnung ausziehen, stellt sich die Frage, wie man dies am besten und für beide Mietparteien zufriedenstellend regelt. Selbstverständlich sollten die Mietparteien versuchen eine gute Lösung zu finden, City-Wohnen ist gerne behilflich. Dazu sind folgende Schritte erforderlich:

  1. Die Mietparteien einigen sich und beauftragen City-Wohnen
    Die Mietparteien sind sich einig, dass NachmieterInnen über City-Wohnen gesucht werden soll und informieren City-Wohnen.
  2. Wohnung neu vermitteln
    Die Wohnung wird bei City-Wohnen freigeschaltet. Die Suche nach passenden MieterInnen geht sofort los, alle Annoncen in den jeweiligen Portalen werden reaktiviert, alle Bestandskunden werden informiert.
  3. Neuer Mietvertrag erstellen
    Sobald eine Einigung da ist, erstellt City-Wohnen einen neuen Mietvertrag.
  4. Mietaufhebungsvertrag und Wohnungsabnahme
    Ist der Mietvertrag unterschrieben und kommt das neue Mietverhältnis definitiv zustande, können die ursprünglichen Mietparteien einen Mietaufhebungsvertrag erstellen und die Wohnungsabnahme kann abgesprochen werden. Wir stellen das Formular für die Mietaufhebung zur Verfügung.
  5. Gutschrift für Servicegebühren City-Wohnen
    City-Wohnen erteilt eine Gutschrift für evtl. zu viel geleistete Servicegebühren, die bei der neuen Vermittlung angerechnet wird.

So ist es für allen gut und sicher geregelt! Dieser Service von City-Wohnen ist kostenlos.

Gibt es ein Widerrufsrecht von zwei Wochen beim Mietvertrag?

Sofern es ein Widerrufsrecht gibt, schicken wir Ihnen die benötigten Unterlagen für die Widerrufsbelehrung und ein Formular für die "Aufforderung zur sofortigen Tätigkeit" zu. Fehlt die Widerrufsbelehrung, kann dies gravierende Folgen haben, weil die Widerrufsfist sich dann automatisch verlängert auf ein Jahr und 14 Tagen. Mieten und Kaution müssten zurückgezahlt werden. Unter Umständen muss aber von der Mieterin bzw. dem Mieter Wertersatz geleistet werden.

Es gibt kein Widerrufsrecht in den folgenden Fällen:

  • Die Wohnung wurde besichtigt
  • Die Vermieterin bzw. der Vermieter ist eine Privatperson (nicht gewerblich)
  • Der Mietvertrag wurde im Büro des Unternehmens abgeschlossen
  • Die Wohnung wurde von einer Firma gemietet (eine Firma ist kein Verbraucher)
  • Bei Verlängerungen von Mietverhältnissen, wenn die Konditionen überwiegend gleich bleiben.

Wer vermietet nicht gewerblich?

Private Klein-VermieterIinnen sind von der Widerruflichkeit des Mietverhältnisses nicht betroffen. Auch wenn ein Mietvertrag ohne Besichtigung per Email, Post oder Fax abgeschlossen wird, sind diese "Fernkommunikationsmittel" nicht als „organisiertes Vertriebs- oder Dienstleistungssystem zu bewerten“. Die Kleinunternehmergrenze wurde zum 01.01.2020 angehoben von € 17.000 brutto auf € 22.000 brutto Vorjahresumsatz.

Wer ist UnternehmerIn?

Diese Frage wird vor allem von den Gerichten beantwortet und von Fall zu Fall beurteilt. Wenn die Vermietung einen gewerblichen Charakter hat, kann auch eine natürliche Person Unternehmer im Sinne des Verbraucherrechts sein (§ 14 BGB). Die Bewertung nach dem Steuerrecht/ Gewerberecht ist hier nicht relevant. Relevante Kriterien sind:

  • VermieterInnen, die mehrere Wohnungen besitzen und planmäßig vermieten gelten generell als UnternehmerIn. Die Gerichte gehen zurzeit von einem Umfang von 6-10 Wohnungen aus, die dauerhaft vermietet werden.
  • Wenn VermieterInnen hierzu ein Büro beziehungsweise einen organisierten Geschäftsbetrieb unterhalten, gilt dies als Indiz für ein Unternehmen.
  • Privat-VermieterInnen können UnternehmerI*in im Sinne des Verbraucherrechts sein, wenn "in Ausübung einer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit" Verträge abgeschlossen werden.
  • Auch VermieterInnen, die damit die Lebenskosten bestreiten, können als Unternehmen eingestuft werden.
  • Das Merkmal des Unternehmens wird ebenfalls schneller angenommen, wenn Wohnungen häufiger vermietet werden.

Die Widerrufsbelehrung hat ordnungsgemäß stattgefunden

In diesem Fall gibt es eine Widerrufsfrist von 2 Wochen. Wird innerhalb der Widerrufsfrist von zwei Wochen widerrufen, muss die Miete zurückgezahlt werden, sogar wenn die Wohnung schon bezogen wurde. Wenn die Mieterin oder der Mieter schon eingezogen ist und innerhalb der zwei Wochen widerruft, aber ausdrücklich den Beginn des Mietverhältnisses (Aufforderung zur sofortigen Tätigkeit) vor Ablauf der Widerrufsfrist verlangt hat, kann es zu Schadensersatzansprüchen kommen.

Vertragsänderungen während des Mietverhältnisses

Bei wesentlichen Änderungen, gelten die gleichen Regelungen auch für Mietvertragsverlängerungen. Wesentliche Änderungen sind zum Beispiel: Mieterhöhungen, Modernisierungsmaßnahmen oder Aufhebungsverträge.

 

 

 

 
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